| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
April 2004
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Aspekte der Qualitätssicherung in der beruflichen Weiterbildung
RECON IC - Stahnsdorf Um ein Verständnis von Qualität in der beruflichen Weiterbildung zu entwickeln, möchten wir einige uns wesentliche inhaltliche Qualitätskriterien aufzeigen. Die Orientierung an den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer, die Ausrichtung des Lernprozesses auf die konkrete Anwendungssituation und die Aufforderung zum aktiven Handeln bilden die Basis für eine gelungene Weiterbildung. Wichtige Qualitätskriterien sind vor allem die materielle und räumliche Ausstattung, der Grad der Entwicklung der Organisation sowie die kooperativen und kommunikativen Beziehungen außerhalb des Unternehmens. Das Qualitätsmanagement hat hier vor allem für ausreichende und genügend Unterrichtsmittel und -gerätschaften sowie große Räumlichkeiten zu sorgen, die ansprechend und zweckmäßig gestaltet sein müssen, um das Wohlbefinden der Teilnehmer sowie deren Konzentrationsfähigkeit positiv zu beeinflussen. Um die Methodenvielfalt einer Weiterbildungsmaßnahme sicherzustellen, haben wir in unserem Hause die räumlichen Möglichkeiten zur ungestörten Teamarbeit geschaffen. Mitarbeiter, die Tätigkeiten ausüben, die direkten oder indirekten Einfluss auf die Qualität der Weiterbildung haben (zum Beispiel Dozenten und Lehrgangsleitung), müssen in der Lage sein, die Weiterbildung unter pädagogischen und organisatorischen Gesichtspunkten eigenverantwortlich durchzuführen. Die Gestaltung und Erfüllung von pädagogischen Aufgaben verlangt aus unserer Sicht von Dozenten vor allem Fach-, Methoden- und Sachkompetenz. Leitungsmitarbeiter sollten darüber hinaus über Kenntnisse im Bereich Betriebswirtschaft, Betriebs- und Arbeitsorganisation, Personal- und Organisationsentwicklung als auch Fachkenntnisse zur Anwendungssituation des Inhalts einer Bildungsmaßnahme haben. Um qualifizierte Mitarbeiter zu beschäftigen, hat unser Qualitätsmanagement den Schulungsbedarf durch regelmäßige Mitarbeiterbeurteilungen und Dozenteneinschätzungen ermittelt und zur Deckung dieses Bedarfs die notwendigen Maßnahmen in Form von internen Weiterbildungen, ergriffen. Last but not least sind uns die menschlichen Faktoren der Arbeitsumgebung für die Qualität unserer Weiterbildungen wichtig. Faktoren, wie Arbeitssicherheit und die Chance zur individuellen Entfaltung der Persönlichkeit, finden hier besondere Berücksichtigung. Vor allem haben wir hier an die Schaffung kreativer Arbeitsweisen, an die Mitarbeiterentwicklung durch regelmäßige Fördergespräche und die Möglichkeit zum eigenverantwortlichen Arbeiten gedacht. Die Kommunikation mit dem Auftraggeber bzw. dem Lehrgangsteilnehmer nimmt eine zentrale Rolle ein, da nur so die Anforderungen an den Bildungslehrgang optimal ermittelt werden können. Das Maßnahmekonzept sollte die Lehrgangsteilnehmer dort abholen, wo sie persönlich bildungsmäßig und sozial wirklich stehen. Gegebenenfalls werden von unserer Seite Stütz- und Förderangebote in das Maßnahmekonzept integriert. Die Qualität der Maßnahme misst sich vor allem daran, inwieweit die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt funktioniert und orientiert sich also in erster Linie an der Vermittlungsquote der arbeitsuchenden Teilnehmer. Brigitte Steinberg, RECON IC, Ruhlsdorfer Str. 95, Stahnsdorf, Tel. (03329) 69 09 12 zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2004-04-Aspekte |
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