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| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
Oktober 2005
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Energiepreise belasten Handwerksbetriebe
Ob Bäcker, Tischler oder Friseur – von den gestiegenen Kraftstoffund Energiepreisen sind alle Handwerksbetriebe betroffen, das bestätigte jetzt eine Blitzumfrage unter 165 Betrieben der Handwerkskammer Potsdam. Besonders die gestiegenen Benzin- und Dieselpreise belasten die Betriebe und machen sich bei den Kosten stark bemerkbar, hiervon sind 95 Prozent der Betriebe betroffen. Die erhöhten Preise für Elektroenergie bekommen 74 Prozent der Befragten zu spüren und mehr als jedes dritte Unternehmen (35 Prozent) leiden auch unter den Gas- Preiserhöhungen. "Die gestiegenen Kraftstoff- und Energiepreise zu kompensieren, fällt kleinen Betriebe äußerst schwer. Sie haben wenig Spielraum und könne ihre höheren Kosten nur selten an ihre Kunden weitergeben", sagt Wolfgang König, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam. 72 Prozent der Befragten gaben daher an, höhere Preise am Markt nicht realisieren zu können, d.h. es muss an anderen Stellen gespart werden und das ist am Personal. 14 Prozent der Betriebe haben Mitarbeiter entlassen, 44 Prozent kein zusätzliches Personal und 29 Prozent keinen Lehrling eingestellt. "Damit wird deutlich, die Energiepreis-erhöhungen verschärfen drastisch die Wettbewerbssituation unserer Handwerks- betriebe", so König. "Bei der derzeitigen schwachen Binnennachfrage verschlechtert sich die Wirtschaftslage der Betriebe weiter, die ohnehin schwache Auftragsnachfrage verschärft sich." Sollte es jetzt auch noch eine Mehrwertsteuererhöhung geben, wie von einigen Parteien im Wahlkampf angekündigt, dann wäre das ein weiterer Dämpfer für die konjunkturelle Entwicklung im Handwerk. Hohe Lohnnebenkosten und Schwarzarbeit belasten ohnehin seit Jahren die Steuern zahlenden Handwerker. Quelle: Presseinformation Nr. 60 der Handwerkskammer Potsdam vom 29.09.05 zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-10-Preise |
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