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Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin
September 2005
Grippe-Impfung – jetzt!
Die Grippe ist die gefährlichste Infektionskrankheit in Deutschland.
Menschen über 60 sind am meisten gefährdet.
Die beste Zeit sich impfen zu lassen ist September bis Oktober.

Anders als der meist harmlose grippale Infekt, ist die echte Grippe d. h. die Infektion durch das Influenzavirus eine ernstzunehmende Erkrankung. Während der Influenzasaison 1998/99 kam es allein in Deutschland zu etwa 15.000 Influenza-bedingten Todesfällen.

Wie bekommt man eine Grippe?
Die Ansteckung erfolgt durch sogenannte Tröpfcheninfektion mit den ausgeschiedenen Sekreten einer infizierten Person. Sie werden hauptsächlich beim Husten und Niesen aus den Atemwegen freigesetzt. Die Übertragung der Viren beginnt sofort mit den ersten Krankheitszeichen, neu an Influenza erkrankte Patienten sind daher besonders ansteckend.

Wie merke ich, ob ich eine Grippe habe?
Die typischen Krankheitszeichen der Influenza sind ein plötzlicher, hoher Fieberanstieg, Husten und Halsschmerzen sowie Schüttelfrost, allgemeine Schwäche, Kopf- und Muskelschmerzen, die aus dem Wohlbefinden heraus innerhalb von Stunden auftreten. Unbehandelt (Behandlung siehe unten) dauert sie etwa ein bis zwei Wochen.

Wer sollte sich impfen lassen?
Ältere Menschen über 60 Jahre, insbesondere in Alten- und Pflegeheimen, Patienten mit chronischen Erkrankungen, z. B. Erkrankungen der Atemorgane, Herz- Kreislauf-Krankheiten, Nierenkrankheiten, Diabetes, Menschen mit geschwächter Immunabwehr, Personen mit erhöhter Gefährdung z. B. Krankenhauspersonal

Welches ist der richtige Zeitpunkt für die Grippeimpfung?
Der beste Zeitpunkt liegt vor Beginn der Grippesaison, da die Impfung zwei bis drei Wochen braucht, bis der volle Schutz eintritt. Da die Grippesaison mit der Erkältungszeit zusammenfällt, besteht außerdem die Gefahr dass man sich in dieser Zeit einen Schupfen einfängt, währenddessen die Impfung nicht durchgeführt werden kann.

Kann man sich gegen Influenza auch behandeln lassen?
Ja, es gibt Mittel gegen Influenza, mit denen man die Krankheit auch nach deren Ausbruch behandeln kann. Das bekannteste heißt Tamiflu, welches nicht nur gegen unsere Influenzaviren sondern auch gegen die Erreger der Vogelgrippe erfolgreich eingesetzt wird. Wichtig ist, dass man dieses Mittel so früh wie möglich nach Ausbruch der Behandlung einnimmt. Diejenigen, die sich nicht gegen Influenza impfen lassen wollen, obwohl sie gefährdet sind, können das Mittel auch vorbeugend einnehmen. Allerdings wird eine vorbeugende Behandlung nicht von der Krankenkasse bezahlt.

Mit welchen Nebenwirkungen habe ich zu rechnen?
Nebenwirkungen beschränken sich normalerweise auf die Injektionsstelle an der Rötung, Schwellung oder leichte Schmerzen auftreten könen. Selten treten Allgemeinbeschwerden wie Fieber, Gliederschmerzen oder Mattigkeit auf.

Muss ich die Grippeimpfung bezahlen?
Nein. Die Kosten übernimmt in der Regel die Krankenkasse. Dies gilt übrigens auch für die Impfung gegen Lungenentzündung (Pneumokokken), die für den oben beschriebenen Personenkreis ebenfalls zu empfehlen ist.
Für Fragen zur Grippeimpfung oder Terminvereinbarung können Sie sich gern direkt an uns wenden: Hausarztpraxis Dr. med. Jörg-Peter Pinnow, Rathausmarkt Kleinmachnow, Förster-Funke- Allee 104 Tel.: (033203)/ 865 75

Ihr Praxisteam
Partner für Gesundheit,
Jörg-Peter Pinnow







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Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-09-Grippe




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