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| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
September 2005
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Gartentipps für den September:
Kaufen Sie die Schneeglöckchen und andere frühblühende Blumenzwiebeln, wie Iris und Crocus frühzeitig ein, als Zwiebeln . Im Laden werden sie durch lagern schnell geschwächt und könnten doch schon Wurzeln schlagen. Der Rosmarin muß Ihnen nicht mehr erfrieren, Kiepenkerel brachte die Sorte "Blue Winter" auf den Markt, auf deren Winterhärte man sich verlassen kann. Nach soviel feuchter Kühle im Urlaubsmonat düngen wir nichts mehr, sondern sehen zu, dass alles gut ausreifen kann vordem Winter sonst wird es Schäden geben. Die Regulierung des Lichtstoffwechsels können wir auch in unserer Region verbessern: Es fällt immer wieder auf, dass viele Gewächse nicht sonnig genug gepflanzt werden: Rosen, Sommerblumen, Duftkräuter, Gewürze und Gemüse gehören in die volle Sonne und nicht unter lockere Kiefern, oder an Hecken, die auch schon 30-60 % Licht wegfiltern. Die Nahrhaftigkeit und das Aroma sind Frage von Sonne. Pilze gibt es in Hülle und Fülle sogar in alten Hausgärten unter den Bäumen. Lassen Sie sich diese gut schmecken auf vielerlei Weise zubereitet. Die andere Seite dieser Ernte kann ernst sein: Pilze an Bäumen leben auf deren Wurzeln und dringen in sie ein. Unter ihnen gibt es Holz zerstörende Pilze, wie der Hallimasch in gelber und in brauner Form, sowie der gut schmeckende Schwefelporling, die die Bäume in wenigen Jahren zu Fall bringen können. Also achten Sie jetzt auf solche schmackhaften Schadpilze und melden Sie das dem Umweltamt, wenn Sie um Ihre Bäume Sorge haben. - Es gab bisher wenige Fälle von Pilzvergiftungen, der Notruf bei Verdacht lautet: 030 - 19240. Für Salat- und Gemüseanbau wird ein etwas lehmiger Boden gewünscht, weil er Wasser speichert und die Wurzeln stärkt. Viele wissen noch nicht, dass Ton aus der Tüte diesen Wunsch leicht erfüllen kann: das Produkt heißt in Fachmärkten "Bentonit" oder "Edasil" und wirkt am besten in Wasser angesetzt, umgerührt und nach 30 Min. über den Boden gegossen. Die Menge ist weniger wichtig als eine Wiederholung nach drei Monaten: 25 kg für je 100 m². Das regionale Obst ist attraktiv, auch in Ihrem Garten, aber Apfelbäume haben leider keine so zuverlässige Architektur, so dass ein regulierender Schnitt alle 3 Jahre nötig wird. Im September auch Leimringe kaufen, die Weibchen der Frostspanner lassen sich noch immer so am besten wegfangen. mr - Fachberater, Dipl. Ing. für Gartenarchitektur Reiner Wolf Dietrich, KLM. 033203 - 22 303 zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-09-Gartentipps |
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