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| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
September 2005
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Mit Autogas fahren
umweltschonend und kostensenkend Nach Prognosen des Umweltbundesamtes wird der motorisierte Personenverkehr und in noch stärkerem Maße der Straßengüterverkehr weiter ansteigen. Insbesondere in Ballungsgebieten führen die Abgase zu gravierenden Beeinträchtigungen von Mensch und Umwelt. Vor allem die Schadstoffemissionen von Dieselmotoren stehen hierbei im Blickpunkt der Kritik. Deshalb sind moderne und zukunftsweisende Konzepte gefragt. Autogas-Fahrzeuge erfüllen diese Anforderungen. Im Vergleich zu anderen Kraftstoffen entstehen beim Einsatz von Autogas deutlich weniger Abgasemissionen. Dies gilt auch für das klimaverändernde CO2. Insgesamt zählen die von Autogas-Fahrzeugen verursachten Abgase, aus nahezu schwefelfreier Verbrennung, zu den niedrigsten, die zur Zeit in Verbrennungsmotoren realisiert werden können. Auch im Hinblick auf die rapide Kostenentwicklung bei Benzin und Diesel stellt Autogas eine willkommene Alternative dar. Wie schnell sich die Umstellung des eigenen PKWs auf Autogas rechnet ist von PKW-Typ und der jährlichen Fahleistung abhängig. Einen Modellrechner dazu wird unter www.autogastanken.de im Internet angeboten. Autogastechnik steht für eine nachträgliche Umstellung von Benzinfahrzeugen ebenso zur Verfügung wie für Neuwagen. Einige Fahrzeughersteller bieten bereits entsprechende Modelle bereits ab Werk. Es werden zwei Gruppen von Autogasfahrzeuge unterschieden: - monovalente Fahrzeuge, die ausschließlich mit Flüssiggas fahren. (Busse, LKW) - bivalente Fahrzeuge (PKW), die neben dem Gastank weiterhin über den ursprünglichen Benzintank verfügen und somit beide Kraftstoffarten nutzen können, (vorrangig bei PKW) Autogas bietet den Vorteil, dass es in herkömmlichen Otto-Motoren auf einfache Weise eingesetzt werden kann. Dies ermöglicht den Antrieb wahlweise mit Autogas oder Benzin. Per Knopfdruck kann – auch während der Fahrt – von Autogas- auf Benzinbetrieb gewechselt werden. Damit ist bei einem leeren Gastank eine Weiterfahrt ohne Unterbrechung möglich. Der bivalente Antrieb garantiert eine deutlich größere Reichweite. Die in Pkw und leichten Nutzfahrzeugen eingesetzte Autogastechnik ist bisher durchweg für den bivalenten Antrieb ausgelegt. Bei Nachrüstungen wird hierbei mittels eines speziellen Einbausatzes in einem serienmäßigen Benzinfahrzeug die zusätzliche Nutzung von Autogas ermöglicht. Der eigentliche Benzinbetrieb bleibt davon unberührt. Wichtigstes Kriterium für eine bivalente Autogasanlage ist, dass sie mit der in dem umzurüstenden Benzinfahrzeug jeweils eingesetzten Kfz- Technologie kompatibel ist. Die speziellen Autogastanks – im allgemeinen Stahlbehälter – sind mit entsprechenden Absperr- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstete und können z. B. in der Reserveradmulde im Kofferraum, oder als Unterflurtanks montiert werden. Autogas wird unter verhältnismäßig geringen Drücken von ca. 8 bar in flüssiger Form gespeichert (zum Vergleich: Erdgas ca. 200 bar). Dies ermöglicht schon mit relativ kleinen Autogastanks große Reichweiten. Mit den gängigen Tankgrößen lassen sich so problemlos 400 bis 600 Kilometer mit einer Tankfüllung zurücklegen. Das Tanken von Autogas ist ebenso einfach wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Das Autogas- Tankstellennetz in Deutschland wurde in den letzten Jahren auf rund 690 öffentlich zugänglichen Autogas-Tankstellen ausgebaut. Gegenwärtig kommen in Deutschland im Durchschnitt ca. 2 neue Tankstellen pro Woche hinzu. Auch in den Niederlande, Frankreich, Italien und Polen ist schon ein flächendeckendes Autogas- Tankstellennetz zu finden. Weitere Informationen mr-Fachberater SUZUKI-Automobile Wegener in Potsdam, Fritz-Zubeil-Str. 51, Tel. (0331) 74390-0. zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-09-Autogas |
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