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| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
August 2005
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Sport und Gesundheit
hausärztliche Tipps zum richtigen Umgang mit dem Körper Jeder muss sich körperlich fit halten. Nur durch einen körperlichen Ausgleich von Stress und Bewegungsmangel kann man sich auf die Dauer seine Leistungsfähigkeit erhalten. Wer dabei bestimmte Regeln einhält und seinen Hausarzt zu Beginn des Trainings aufsucht, kann sich später den Arztbesuch meist sparen. Wer sollte einen Gesundheitscheck durchführen? Alle Gesunden über 35, die schon längere Zeit keinen Sport mehr getrieben haben sowie Patienten mit Beschwerden oder Vorerkrankungen. Was beinhaltet der Gesundheitscheck? Der Gesundheitscheck spürt Risikofaktoren für Herz, Kreislauf, Lunge und Bewegungsapparat auf, wie Übergewicht, Diabetes, Rauchen, Asthma, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Gelenkerkrankungen. Zu Beginn des sportlichen Trainings ist beim Vorliegen von Risikofaktoren besondere Vorsicht geboten, denn körperliche Belastung kann einen Herzinfarkt, eine Asthmaattacke oder Verschlimmerung von Gelenkschmerzen auslösen. Daher sollten Risikopatienten vor Beginn des Trainings unbedingt ein Belastungs-EKG durchführen lasen. Hierdurch lassen sich richtungsweisende Aussagen zur körperlichen Leistungsfähigkeit und zur Herz-Kreislauf-Funktion treffen: Herzschwäche, zu starker Blutdruckanstieg, ein drohender Herzinfarkt aber auch Belastungsasthma können frühzeitig erkannt und behandelt werden. Welches sind die Alarmzeichen, dass mit meinem Körper etwas nicht stimmt? Übermäßige Atemnot, ziehende Brustschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen oder Sehstörungen beim Training sollten Sie sofort zum Arzt führen. Wieviel Sport ist gut für mich? Um fit zu bleiben benötigen Sie nur drei Trainingseinheiten pro Woche von 20 bis 40 Minuten Dauer. Am Anfang eines Trainingszyklus sollten Sie langsam beginnen und die Belastungsintensität, -häufigkeit und -dauer langsam steigern. Quälen sie sich nicht! Je mehr Sie Ihren Körper zu Beginn einer Trainingseinheit überlasten, desto länger brauchen sie um sich davon wieder zu erholen und dadurch brauchen sie länger um fit zu werden. Reduzieren Sie die Trainingsintensität bei Hitze und achten Sie auf genügend Flüsigkeitszufuhr. Was soll ich tun, wenn ich krank bin? Legen sie eine Sportpause ein und bauen sie die Belastung schrittweise wieder auf, wenn die Erkrankung vorüber ist. Das heißt nicht dass man mit jeder Erkältung im Bett bleiben muss – Spazierengehen oder langsames Fahrradfahren, soweit es nicht Mühe kostet, kann ruhig beibehalten werden. Sport im Alltag Speziell wenn Sie aus beruflichen und familiären Gründen nicht einrichten können, regelmäßig Sport zu machen, nutzen Sie jede kleine Gelegenheit, um sich zu bewegen. Erledigen Sie kleine Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Benutzen Sie die Treppen statt des Aufzugs. Parken Sie Ihr Auto nicht auf dem nahegelegensten Parkplatz, sondern planen Sie für das letzte Stück einen kleinen Fußweg ein. Lassen Sie sich beraten! Mit Fragen zu Sport und Gesundheit und zum Gesundheitscheck können Sie sich jederzeit gern an uns wenden. Ihr Dr. med. Jörg-Peter Pinnow Praxis für Innere Medizin und hausärztliche Versorgung Ärztehaus am Rathausmarkt, Kleinmachnow, (033203) 865 75 zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-08-Sport |
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