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Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin
Juni 2005
Garten-Tipps für Juni
"Wenn´s im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet"
Rosen. Im Juni zeigen dem Gartenfreund die gerollten Blätter der Rosen, wo zwar schon Sonne, aber auch später Frost gut hinkam. Das Einrollen rührt von den winzigen Blattwespen her, die ihre Eier unsichtbar in die Blattadern des Blattgrundes legen. Pflücken sie diese regelmäßig ab und verbrennen sie sie. Eine Bekämpfung mit "Sprutzid" ist ab Mitte Juni möglich. Die Rosen neigen im Juni auch zu Mehltau und Sternrußtau. Der unterschiedlich starke Befall auf dem gleichen Beet ist Sorten bedingt und nicht zu ändern. Am Abend sollen die Rosen abgetrocknet sein. Düngen Sie bitte sehr sparsam und nicht, wenn die Rosen austreiben.

Rhododendron- Freunde sahen bis jetzt keine Blütenpracht. Der Grund, nach dem Hitzesommer 2003 haben sich im Folgejahr die Zikaden so stark vermehrt, dass die von Ihnen mitgebrachten Pilzsporen alle Knospen vernichtet haben. Dieses Jahr müssen wir aktiv zum Ausgleich etwas beitragen. Das heißt, ab Mitte Juni spritzen wir 1%ig alle Rhododendren, um die frisch schlüpfenden Zikaden zu erfassen. Im September spritzen wir noch einmal mit Pilzschutzmitteln, damit die Knospen über den Winter gesund bleiben.



Rasen. Der Rasen wird Im Raum Brandenburg / Berlin geliebt, wenn er besonders kurz bleibt. Probleme können hier Ende Mai der Löwenzahn mit seinen "Pusteblumen" oder das starke Austrocknen bei Hitzezeiten sein. Kurzer Rasen muss öfter gesprengt werden, was wiederum die Ausbreitung von Moos fördert. Berücksichtigen Sie für einen gesunden Rasen eine ausreichende Blattmasse zum Wachsen. Schnitthöhe ab 40 mm, eine Düngung mit einem ausgewogenen Volldünger und scharfen Sand im Boden, wie ihn alle 6 Monate auch die Sportplätze erhalten. Die Bodenlüftung auf bindigen Böden mit einem Ariator durchführen.

Gießwasser aus dem geliebten Gartenschlauch liefert wenig gutes Gießwasser für Pflanzen, weil es meistens zu kalt ist, meistens ist es unbelebt und schwemmt aus. Verwenden Sie Wasser aus einer Zisterne ( Faß ), das manchmal gerührt und in einem blauen Faß aufbewahrt wird. Streuen Sie eine Hand voll Brennnesseln ins Gießwasser, helfen Sie den Pflanzen Witterungsschocks zu überwinden, düngen und vitalisieren ihre Pflanzen. Geben Sie dem Brennnessel Wasser Bentonit, einen getrocknetem Ton Mineral bei, geben Sie auch Sandböden genug Speicherkraft. Wir streuen 1 kg auf 20 l Wasser ein und verrühren es.

mr - Fachberater, Dipl. Ing. für Gartenarchitektur Reiner Wolf Dietrich, Klm.,
Tel. 033 203 - 22 303







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Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-06-Garten




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