Stahnsdorf
Teltow
Kleinmachnow
Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin
April 2005
Beweglicher, aktiver, weniger Schmerzen!
PILATES und Wirbelsäulengymnastik als Präventionskurse!
Den Anforderungen des Alltags ist das Gerüst unseres Körpers nicht recht gewachsen. Wer auf Dauer gesund bleiben will, muss auf den stärkeren Part des Bewegungsapparates setzen - und reichlich stützende Muskeln aufbauen. Leider ist Einsicht nur der erste Schritt zur Besserung. Zu übermächtig ist oft der innere Schweinehund, der bei jeder Anstrengung wütend bellt! Gezielter Kraftsport im Fitness-Studio ist nicht jedermanns Sache. Um den Hund zu bändigen, helfen denn auch verschiedene andere Muskelaufbauprogramme: Besonders effektiv ist dabei die Wirbelsäulengymnastik, alt bewährt und bekannt auch als "Rückenschule". Ganz neu und total im Trend hingegen ist derzeit PILATES. Diese ganzheitliche Methode ist ein einzigartiges System aus Dehn- und Kräftigungsübungen, mit denen der ganze Körper bearbeitet und gestärkt wird. Dadurch wird die Haltung verbessert, Flexibilität und Gleichgewicht erhöht sowie Körper und Geist vereint. Außerdem spielen Atmung, Präzision und Konzentration eine große Rolle. PILATES ist ein hoch effektiver Mix aus Yoga und Gymnastik, mit dem jeder hachhaltig fit und gesund bleiben kann.



Und was die meisten noch immer nicht wissen; ob klassische Wirbelsäulengymnastik oder der aktuelle Fitnesstrend PILATES, viele Krankenkassen gewähren ihren Mitgliedern Zuschüsse für diesen aktiven Gesundheitsschutz, sogar, ohne vorher einen Arzt aufsuchen zu müssen. Diese so genannten "Präventionsangebote nach § 20 SGB (Sozialgesetzbuch)" haben alle einen hohen Qualitätsstandard und dürfen nur von professionellen, speziell geschulten Anbietern durchgeführt werden.
Also, bevor Sie auf den Hund kommen: Warten Sie nicht, bis die Schmerzen kommen, sondern wählen Sie individuell ein entsprechendes Sportangebot für sich aus und stimmen dann mit ihrer Krankenkasse eine Kostenbeteiligung ab. Finden Sie keinen geeigneten Sportanbieter in Ihrer Nähe, so stellen Ihnen die Geschäftsstellen der Kassen wie zum Beispiel der DAK auch gerne Listen mit geprüften Anbietern zur Verfügung. Übrigens: Auch wenn dies nicht Voraussetzung für die Teilnahme an einem Präventionskurs ist, nach langer Sportabstinenz empfiehlt sich ein Arztbesuch in jedem Fall! Weitere Infos zu Sport und Prävention auch unter www.canzler-sport.de

Maike Canzler, Kleinmachnow, Telefon 033203 25741







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Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-04-Pilates




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