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Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin
März 2005
Gartentipps für den März
Gut vorbereitet in den Frühling
Blütenstauden. Wenn ab 18. April die Blütenstauden austreiben, sehen Sie sehr deutlich, an welchen Ringen der alten Pflanzen die Austriebe stehen. Diese Pflanzen sind auszugraben, zu teilen und mit frischem Kompost, um wenigstens 50 Zentimeter versetzt, neu zu pflanzen. So kommt keine Bodenmüdigkeit auf und Sie haben die zwei- bis vierfache Anzahl Stauden zum Tauschen oder zum Verschenken übrig. Beachten Sie beim Ergänzen der Blütenstauden die spätere Farbzusammenstellung.

Ein Großteil aller Stauden und Gehölze kann auch im Frühjahr noch zurückgeschnitten werden Wohldosiertes Düngen tut den Beeten und dem Rasen gut

Gehölze. Warten Sie nicht länger mit dem Anpflanzen von Gehölzen ohne Container, damit sich diese vor der warmen Jahreszeit verwurzeln können. Die Gewächse im Pflanzcontainer haben generell Schwierigkeiten, sich mit der natürlichen Erde ausreichend tief und dauerhaft zu verwurzeln. Unterstützen Sie die Containergehölze beim Verwurzeln, indem Sie die Ballen etwas ausschütteln oder mit dem Daumen aussen etwas abkratzen. War der Ballen ausgetrocknet, halten Sie ihn kurz unter einen Wasserstrahl. Geben Sie den Containerpflanzen statt Torfsubstrate, viel Gartenerde in das Pflanzloch, gemischt mit Kompost und einer Handvoll Tongranulat (Betonit / Edasil), trocken oder in der Gießkanne aufgelöst.
RASEN. Mitte April ist es gut, den Rasen für dieses Jahr zu präparieren. Bevor gedüngt wird, sollte der Boden optimiert werden. Ist er feucht und zu fest, steht eine Lockerung an. Bei kleinen Flächen mit einer Gabel. Bei größeren Flächen lohnt es sich eine Firma kommen zu lassen. Mit der Hohlzinkenmaschine, einem Aerifizierer, bearbeitet diese den Rasen zwischen sieben und zwölf Zentimeter tief. Die Firma gibt eine Mischung aus Rasendünger, Quarzsand, Kompost und Boden-Hilfsstoffen auf die Fläche und harkt alles zusammen ein. Der Rasen atmet wieder durch. Bedenken Sie bei der Wahl der Rasendünger: Organische Rasendünger tuen der gesamten Biologie im Garten gut, so das im Gras auch Klee und Wiesenkräuter vermehrt werden. (mmb)
mr-Fachberater, Dipl. Ing. für Gartenarchitektur Reiner Wolf Dietrich,
Klm., Tel. (033203) 22303







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Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-03-Gartentipps




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