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Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin
Februar 2005
Frühlingserwachen
Baumschnitt, Nährstoffe, Bewässerung im Garten
Bald ist Frühlingsanfang, und die Gartenarbeit ruft uns nach draußen. Hier einige Tipps, wie Sie sich und Ihren Garten auf das Frühjahr einstimmen.
Schneiden. Die Beetrosen und Seitentriebe der Kletterrosen schneiden Sie am besten erst nach der Wintermitte, also nach dem 23. Februar. Zusammen mit dem Schnitt der trockenen Staudenstängel.



Haben Sie es im letzten Jahr versäumt, Ihre Obstbäume zu schneiden, fallen die Früchte kleiner aus und der Baum wirft viel Schatten. Wenn Sie gutes Obst ernten wollen, nutzen Sie die im Frühjahr noch möglichen Schneidezeiträume vom 23. Februar bis 2. März und ab den 13. März.
Rhododendren. Sollten Ihre Rhododendren-Gewächse im Februar gelbliches und schlaff hängendes Laub tragen, streuen Sie etwa 70 Liter Rhodohum oder ein ähnliches Produkt um die Pflanze. Wurde dieser Standort im letzten Jahr viel gegossen, mischen Sie unter das Gießwasser etwa 100 Gramm Tonmineral. Wollen Sie in diesem Jahr Ihre Rhododendren schneiden, beachten Sie, der Schneidetermin ist nur Anfang Mai! Dann wachsen die Triebe sofort wieder nach. An den neuen Blüten können Sie sich aber leider erst im nächsten Jahr wieder erfreuen.

Nährstoffe. Die hohe Niederschlagsmenge im Jahr 2004, war sehr vorteilhaft für das Grundwasser. Infolge dessen sind im Boden durch Auswaschungen dieses Jahr die Nährstoffmängel wieder auszugleichen. Harmonisieren Sie den Gartengrund am besten mit einer organischen Volldüngung ohne Salzbeigabe: Rund 70 Gramm pro Quadratmeter Bodenfläche mit 35 Gramm Gartenkalk angereichert, gleichen den Nährstoffhaushalt des Bodens wieder aus. An den Pflanzstellen des letzten Jahres, die besonders viel Wasser benötigt haben, streuen Sie rund 150 Gramm Tonmineral, zum Beispiel der Marken Edasil oder Bentonit.
Bewässerung. Ab 23. Februar, können die Regentonnen wieder unter die Fallrohre für Regenwasser gestellt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Wasser gefriert, ist gering.
TIPP. Benutzen Sie eine leicht transparente blaue Wassertonne, wie sie handelsüblich im Baumarkt zu erhalten sind. Darin bleibt das Wasser wochenlang frisch. Warum? Fällt Licht durch den Wasserbehälter, nimmt es blaue Farbanteile auf und wirkt so im Wasser gegen eine Bakterienbildung.
Übrigens- wer das Gießwasser vor dem Gebrauch etwa zehn Minuten mit einem Knüppel umrührt, verbessert die elektrische Ladung des Wassers: Durch die Bewegung wird eine diffuse oder negative elektrische Ladung des Wassers, in eine positive umgewandelt. Diese elektrische Struktur ähnelt dem natürlich gereinigten Wasser, wie es aus den Bergen kommt. Organische Stoffe, wie Erdreich und Pflanzen, nehmen dieses Wasser noch besser in den Nährstoffhaushalt auf. mr/Sy

Infos: mr-Fachberater: Dipl. Ingenieur für Gartenarchitektur Reiner Wolf Dietrich, Klm.
Telefon: 033203/22303.







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Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-02-Erwachen




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