| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
September 2004
|
|
Das Dach für den eigenen Pool
Baden auch im Winter? Wir spüren es jetzt täglich, die Tage werden kürzer, die Nächte länger und kühler. Der Sommer weicht dem Herbst und den Poolbesitzern bleibt nur noch die Erinnerung an sonnige warme Stunden in oder an seinem Schwimmbad. Nach dem Sommer kühlen sich nicht nur die Gemüter, sondern auch die Wassertemperaturen merklich ab. Der Rückgang der Temperaturen veranlasst viele der sonnenverwöhnten Schwimmbadbesitzer zur Beendigung der Badesaison. Da wir in Nord- und Mitteleuropa leider nicht so oft von langen Wärmeperioden zehren können, besteht in unseren Breitengraden vieler Orts der Wunsch, die Saison kostengünstig zu verlängern. Deshalb möchten wir Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, Ihr Badeparadies vor Wind und Wetter zu schützen.
Warmes Wasser durch ein Dach Wie schon in der Augustausgabe von "markt regional" berichtet, kann unser Schwimmbadwasser durch Solaranlagen, Wärmepumpen oder Wärmetauscher, erwärmt werden. Aber bei allen Varianten ist auch eine Schwimmbadabdeckung empfehlenswert, da sonst ein großer Teil der kostbaren Wärme wieder verloren geht. Solch eine Abdeckung sollte leicht bedienbar sein, wärmedämmend, pflegeleicht und möglichst für eine Überwinterung des Schwimmbades geeignet sein. Abdeckung gleich Abdeckung? Wir unterscheiden zwei Varianten von Abdeckungen. Einmal gibt es die Rollabdeckung, die entweder per Hand oder automatisch dicht über dem Wasser Ihr Becken verschließen. Diese Variante ist allerdings nur bedingt kindersicher und wintertauglich. Besser sind Schwimmbadüberdachungen, die mit einer selbsttragenden Konstruktion Ihr Becken überspannen. Solche mobilen Hallen, die zum Beispiel von der Firma AURA angeboten werden, bieten viele Vorteile im Vergleich zur Rollabdeckung. Viele Vorteile auf einmal nutzen Da ist zuerst der Aspekt der Wärmedämmung zu nennen. Durch den Glashauseffekt und den extrem günstigen K-Wert von 2,8 der Doppelstegplatten entsteht auch ohne zusätzliche Heizung soviel Wärme, dass eine Verlängerung der Badesaison um mehr als 200% erreicht werden kann. Die Wassertemperaturen liegen im Schnitt 6-7 Grad höher als bei Becken ohne Dach. Wird das Wasser noch durch eine Solaranlage zusätzlich beheizt, kann man seinen Pool fast das ganze Jahr über nutzen. Ein weiterer Vorteil: Die Luft ist angenehm warm und man kann auch bei kälteren Außentemperaturen in T-Shirt und kurzen Hosen am Pool sitzen. Im Hochsommer dagegen, wenn die Sonne so richtig brennt, schiebt man die Überdachung einfach zur Seite und hat dann ein offenes Freibad. Angenehme Nebeneffekte einer Überdachung sind die Kostensenkung für die Pflege des Wasser sowie die Sicherheit für Kleinkinder durch Verschließbarkeit: Weitere Informationen: "mr"-Fachberater Junge & Siptrott GmbH, Teltow Tel. 03328/ 35 09 80 zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2004-09-Pooldach |
|
|
|