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Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin
Juni 2004
Solarthermie schafft Unabhängigkeit

Die letzten Wochen haben deutlich gezeigt, wie abhängig die Weltwirtschaft vom Erdöl ist. Auch wenn sich die Situation an den Zapfsäulen mittlerweile leicht entspannt hat - der Erdölpreis wird auf Dauer hoch bleiben, darüber sind sich die Experten einig. Das liegt vor allem darin begründet, dass der Höhepunkt der Öl- und Gasförderung auf der Erde mittlerweile überschritten ist und das Ende der fossilen Brennstoffe durch künstliche Verknappungsstrategien der Ölkonzerne hinaus gezögert wird.
Eine Alternative zum Energieträger Erdöl bildet in diesem Zusammenhang die Solartechnik. Schon heute lässt sich der "Rohstoff Sonne" vor allem im häuslichen Bereich in Form von Solardächern effektiv nutzen. Mit der Technik der Solarthermie zum Beispiel, erreicht man bereits Wirkungsgrade bis 85 Prozent! Das schafft Unabhängigkeit von den steigenden Erdölpreisen. "So können zum Beispiel mit einer Fläche von 20 bis 40 Quadratmetern Solardach bis zu zwei Drittel der Energie für Heizung und warmes Wasser pro Jahr eingespart werden", erklärt Dr. Ralf Mothes (Nuthetal) von BUSO - Bund Solardach. Der Bund Solardach vereinigt über 80 Fachleute der Solarthermie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Dies ist Anlass genug, dass solche Anlagen gegenwärtig sogar mit 110 EUR/m2 vom Staat gefördert werden.
Das Funktionsschema einer Solarthermischen Anlage ist in nebenstehender Abbildung dargestellt. Basierend auf die obengenannten Erkenntnisse, hat sich auch das Fitnesscenter "FIT 2000" in Stahnsdorf entschlossen, eine solche Anlage mit ca. 30 m² großem Kollektorfeld zur Unterstützung der hauseigenen Warmwasserbereitung und Heizung zu nutzen. Beispielgebend suchte sich das "Fit 2000" für dieses Projekt einen Partner aus unserer Region. Sie beauftragte die Solarfachfirma "Schmidt & Partner Dachbau GmbH", ebenfalls aus Stahnsdorf, mit der Planung und Realisierung der thermischen Solaranlage. Dieses Unternehmen verfügt bereits über viel Erfahrung bei der Installation solcher thermischen Solaranlagen und ist übrigens die erste Dachdeckerfirma im Bundesgebiet, welche seit Jahren eine offizielle Zulassung dafür vom "Zentralverband Sanitär-Heizung-Klima" besitzt.
Die Anlage auf dem Dach des "Fit 2000" ist bereits montiert und kann gern in Augenschein genommen werden.
Wenn Sie sich auch für die Solarthermie interessieren und eine individuelle Beratung wünschen, Herr Meik Schmidt von der Schmidt & Partner Dachbau GmbH berät Sie gern. Tel. 0160/886 17 11, www.dachbauschmidt.de
uv







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Archiv-Bezeichnung (intern): 2004-06-Solar




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