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| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
September 2005
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Ein Einkaufsort, der zu Kleinmachnow passt
Der Puschkinplatz feierte – und wird immer schöner Gute Ideen sollten sich durchsetzen – und "Jazz am Puschkinplatz" war eine gute Idee: Das Sommerfest machte Ende August den Gästen ebenso wie den ansässigen Geschäftsleuten so viel Freude, dass es nun zur festen Institution in Kleinmachnow werden soll. "Wir sind unserem Ziel, den Puschkinplatz in seiner Aufenthaltsqualität attraktiver zu machen, ein großes Stück näher gekommen," freute sich Goldschmiedin Nicola Rolvien vom Atelier Schmuckwerk, als die Mitglieder der neugegründeten Inititiative Puschkinplatz, des kleinen aber feinen Einkaufszentrums am Zehlendorfer Damm, eine Bilanz des Festes zogen. Gemeinsam mit Ingrid Wolf-Ziolkowski von der Stubengalerie und Hilke Darrelmann- Lehnart vom VIF-Weinhandel war sie Anfang des Jahres auf die zündende Idee gekommen, auf dem Platz eine Boulebahn anzulegen. Bürgermeister Wolfgang Blasig begrüßte die Eigeninitative und sagte zu, die Hälfte der Kosten zu übernehmen, die andere Hälfte steuerten die zwölf Geschäftsleute der Initiative bei. Und die Einweihung der herrlich unter alten Bäumen gelegenen Bahn bot natürlich einen hervorragenden Anlass, ein schönes Fest zu feiern. Ein gut gelaunter Bürgermeister zeigte dabei deutlich seine Sympathie für die privaten Aktivitäten zur Belebung des Platzes. Schließlich zahle es sich langfristig aus, wenn man die kleinen Geschäfte unterstützt, die vor allem gemeinsam etwas voranbringen, wie die Initiave Puschkinplatz bewiesen hat. Zum Gelingen haben alle viel beigetragen. Das Restaurant Kleinmachnow op de Sande hat, ohne zu zögern, reichlich Tische und Bänke aufgestellt, bei Adam & Ziege durften die Kinder Porzellan modellieren, und gleich nebenan, bei Schmuckwerk, konnten sie Perlenketten aufziehen. Die Wald Parfumerie bezauberte mit Riechproben und Aktionsangeboten, andere wiederum verkauften selbst gebackenen Kuchen und konnten immerhin 250 Euro einnehmen. Es gibt sogar Stimmen, die am liebsten auch ein Frühlingsfest organisieren würden, so viel Spaß hat das Feiern im Freien gemacht, erzählt Nicola Rolvien. Und das hat seinen Grund: Viele Besucher nutzten die Möglichkeit zum Kennenlernen dieser besonderen Einkaufsgegend mit ihrem ganz individuellen Charme. Der Obstladen verkauft zum Beispiel nicht nur stets frische Ware, die man auch kosten darf, sondern beste griechische Spezialitäten. Fleisch aus Neuhland-Herstellung gibt es nebenan genauso wie frisch gebakkenes Brot. Friseur und Reisebüro runden das Wohlfühl-Angebot ab. Auch der Zahnarzt und die Krankengymnastin wünschen sich eine attraktive Umgebung für ihre Praxen und haben das Fest mit einem Quiz und einem Angelspiel bereichert. Nach dem Fest ist also auch schon wieder vor dem Fest, und so engagiert sich Nicola Rolvien bereits für die nächsten Verbesserungen am Erscheinungsbild des Platzes. Zügig wünscht man sich, dass die alten vergammelten Parkbänke und die Papierkörbe durch neue ausgetauscht werden. Und was noch wichtiger ist: ein Zebrastreifen, der den verkehrsreichen Platz sicherer macht, soll her. Die mündliche Zusage des Bürgermeisters für die Erfüllung dieser Wünsche steht jedenfalls bereits. Die Frage ist nur noch, wann was geschieht. Auch die Parkplatzsituation - darüber herrscht schon seit längerem Konsens unter den Gewerbetreibenden - sei eine Zumutung. Die wenigen Parkhäfen vor den Geschäften am Zehlendorfer Damm müssten für Kunden freigehalten werden, stattdessen parken hier oft Anwohner, die auf dem Hof stehen könnten. Es kann sich also noch einiges verbessern. Sicher ist aber eines: Das nächste Sommerfest am Puschkinplatz kommt und wird hoffentlich wieder viel Anlass zum Feiern an einem der beliebtesten Einkaufsplätze des Ortes bieten. zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-09-Puschkin |
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