| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
Januar 2005
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Mehr ist da nicht rauszuholen
Die Partei übergreifende Bürgerinitiative in Kleinmachnow, die sich gegen den Mobilfunkmast am Bannwald gegründet hatte, will weiterhin Messungen "mit eigenen Experten" durchführen lassen. Das kündigte die Mitbegründerin Marion Vogdt, trotz einer weiteren Informationsveranstaltung von O2, an. Am 17. Dezember hatte der Leiter der O2-Stabsstelle Region Ost, Frank Fritzsche, zu einem zweiten Informationsabend eingeladen. Allerdings ohne große Resonanz: Waren im September noch über 50 interessierte Bürger dabei, um mit Experten über die möglichen Gesundheitsgefährdungen zu diskutieren, kamen Ende des Jahres nur noch zehn Besucher.
"Acht Bürger und zwei Pressevertreter", sagt Fritzsche trocken, der Leiter hatte nicht mehr erwartet: "Es gibt keine Fragen mehr, die Tatsachenentscheidungen sind da", so Fritzsche, "mehr ist da nicht rauszuholen". Der Standort Kleinmachnow sei für das Unternehmen O2 schließlich "nur einer von 500". Die geringe Beteiligung der Vertreter der Bürgerinitiative an dem Informationsangebot von O2 erklärt Marion Vogdt, hänge wieder mal mit der ungünstigen Terminvorgabe von O2 zusammen: "Kurz Weihnachten, an einem Freitagabend - ich glaube, die machen das absichtlich", so Vogdt. Bisher kann die Bürgerinitiative kaum Erfolge verzeichnen. Der Sendemast ist, laut Fritzsche, seit Ende November in Betrieb; das Verfahren der Initiative mit einem so genannten "Drittwiderspruch" wurde zurückgezogen. "Das Bauamt Belzig hatte uns darüber informiert, dass von O2 alle Vorgaben eingehalten wurden", sagt Vogdt, "jedes weitere juristische Vorgehen wäre kostenpflichtig geworden, deshalb haben wir unseren Widerspruch zurückgezogen". Die Bürgerinitiative will sich in nächster Zeit wieder treffen, um weitere Schritte zu beraten. Karsten Sawalski zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-01-Funkmast |
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