| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
September 2004
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Freibad geht nicht baden
Pläne des Fördervereins finden Zustimmung Es geht voran, und das im Sauseschritt: Kaum ist das Sommerfest im Freibad Kiebitzberge mit viel Getrommel für den Erhalt der wunderschönen Anlage beendet, da liegt bereits ein gemeinsames Sanierungskonzept vor. Bürgermeister Wolfgang Blasig und Kleinmachnows Gemeindevertretung können seit ein paar Tagen die gemeinsamen Vorstellungen zur Sanierung des total maroden Kleinods studieren, die der Förderverein und die GeWoG, Träger des Freibades, vorlegten. Dass man in Kleinmachnow gemeinsame Vorstellungen von einem attraktiven Schwimmbad hat, ist sicherlich auch ein gutes Signal nach Potsdam. Vom dortigen Ministerium für Bildung und Sport nämlich erhofft man noch im September die erste notwendige finanzielle Zusage für die anstehende Totalsanierung zu bekommen. "Nicht nur in Ordnung bringen, sondern auch gleich für die Zukunft weiter fördern", sagt Klaus Wandrei, Vorsitzender des Fördervereins, sei der Kerngedanke des gemeinsamen Konzeptes. Das heißt, die Wirtschaftlichkeit soll dank einer ganzjährigen Nutzung nach den zur Entscheidung vorliegenden Plänen gesteigert werden. Gingen die Pläne auf, dann wäre die Einrichtung in ein paar Jahren nicht nur auf dem technisch neuesten Stand, sondern erhielte auch über dem halben Schwimmerbecken ein Dach, das bis zu den Toilettenanlagen reicht. Der nützlich Nebeneffekt: Die Gebäude könnten dadurch besser genutzt werden, zum Beispiel für eine Cafeteria. Als Zielgruppe haben die ehrenamtlichen Freibadförderer die Schüler der Region im Auge. Sie müßten für das Schulschwimmen nicht mehr die weiten Wege nach Potsdam zurücklegen und die Gemeinde könnte wiederum bei den Transportkosten sparen. Diesen Teil der Sanierung könnte man allerdings erst nach 2006 anpacken. "Die Bäderplanung des Landes Brandenburg berücksichtigt bis dahin keine neuen Anträge mehr. Nach 2006 wollen wir dann aber reinrutschen und die größere Sanierung vornehmen", erklärt der unnachgiebige Fördervereinsvorsitzende Wandrei. Mit seinen Verein hatte er immerhin in diesem Sommer die Kontakte zum zuständigen Staatsekretär in Potsdam hergestellt.
Noch im September soll dagegen über die eine Millionen Euro teure erste Teilsanierung in der Gemeindevertretersitzung entschieden werden. In der Saison 2005 könnten sich vielleicht schon die Kleinsten über ein neues Planschbecken mit Rutsche und vor allem mit Umwälzanlage freuen. Mit von der Partie wäre außerdem das Nichtschwimmerbecken: neue Fliesen und Technik sowie rundherum sicherere Wege hat es sich längst verdient. Sicher ist auch: Der Wiedereröffnung in der nächsten Saison steht mit oder ohne Sanierung nichts im Wege. gm zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2004-09-FreibadBaden |
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