|
|
|||||||||
| Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin |
Januar 2005
|
||||||||
|
Innovativ für den Weltmarkt
SeCoS Halbleitertechnologie GmbH Stahnsdorf geehrt Eine erfreuliche Nachricht machte Anfang Dezember letzten Jahres die Runde am Teltowkanal: Der Berlin-Brandenburgische Innovationspreis wurde wiederholt an ein Unternehmen unserer Wirtschaftsregion vergeben. Ausgezeichnet wurde die Technologielösung:
Thermostabile fotostrukturierbare Polymere für Lötstoppmasken bei der Chipherstellung. Im Rahmen dieses Gemeinschaftsprojekts der SeCoS Halbleitertechnologie GmbH Stahnsdorf in Kooperation mit dem Institut für Dünnschichttechnologie und Mikrosensorik e.V. (IDM) Teltow wurde ein neuartiges Polymer und eine Technologie entwickelt, die es gestatten, sensible Bereiche der Halbleiterchips wirkungsvoll vor dem heißen Lot beim Montageprozess zu schützen. Das kurzzeitig bis über 500 C beständige Material konnte in seinen Eigenschaften so optimiert werden, dass alle Anforderungen an einen Lötstopp-Lack, einschließlich der Fotostrukturierbarkeit mit ultraviolettem Licht, erfüllt werden. Auch bei der Herstellung sogenannter Flip-Chips, d.h. gehäuseloser Bauelemente mit geringsten Abmessungen ist diese zukunftsweisende Technologie einsetzbar. Erste Muster befinden sich bereits in der Erprobung. Die SeCoS Halbleitertechnologie GmbH wurde übrigens 1996 von Mitarbeitern des früheren Halbleiterwerkes Stahnsdorf gegründet und beschäftigt sich seit dem mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von speziellen, kundenspezifischen bipolaren Halbleiterwafern. Die Endprodukte, sogenannte Schottky-, Suppressor- und Punch Through-Dioden sowie Filter und Arrays finden hauptsächlich Anwendung in der Telekommunikation, Computerindustrie und Unterhaltungselektronik. Sie dienen hier dem Schutz der empfindlichen Elektronik gegenüber elektrostatischen Entladungen bzw. Fehlspannungen. Hauptabsatzgebiete dieser Produkte sind die USA, Taiwan und China. Da die eigenen Forschungskapazitäten beschränkt sind, wird seit einigen Jahren auf die Forschungskooperation mit Universitäten und Instituten zurückgegriffen. Speziell mit dem IDM hat sich eine stabile Partnerschaft herausgebildet. Das IDM als Forschungseinrichtung besitzt seine Kompetenzen vor allem in der Entwicklung innovativer Materialien und Technologien für High-Tech-Anwendungen. Die Synthese von Materialien, insbesondere von Polymeren mit anwendungsbezogenen Eigenschaften, sowie die Verarbeitung dieser Materialien in verschiedenen Beschichtungstechnologien ist eine Hauptrichtung in der Forschungstätigkeit dieses Institutes. uv/secos zurück zur Übersicht zurück zur STARTSEITE Archiv-Bezeichnung (intern): 2005-01-SeCoS |
|||||||||
|
|||||||||