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Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin
Dezember 2004
Deutliches Signal zur weiteren Entlastung der Unternehmen
IHK-Vollversammlung beschließt Senkung der Umlage und der Grundbeiträge
Die Vollversammlung der IHK Potsdam zog am 24. November Bilanz zum Jahr 2004.
Präsident Dr.-Ing. Victor Stimming stellte in seinen Ausführungen u. a. fest, dass "sich die wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren verlangsamt hat. Deshalb rutschte Brandenburg im Wachstum von einem Spitzenplatz ab und rangiert in der 'Abstiegszone'. Zudem ist das Land durch einige gescheiterte Großprojekte national und international negativ abgestempelt." In der neuen Legislaturperiode müsse die Landesregierung nun dringend für bessere Rahmenbedingungen, für mehr Wohlstand und Wachstum in der Region sorgen. Die Westbrandenburger Unternehmen könnten nur dann zu mehr Beschäftigung beitragen, wenn die Politik einen wachstumsorientierten Kurs einschlägt.
Während die Unternehmen an vielen Stellen weiterhin finanziellen Belastungen ausgesetzt sind, setzt die Industrie- und Handelskammer Potsdam für das neue Jahr wiederum ein Signal zur finanziellen Entlastung der Mitgliedsunternehmen in Westbrandenburg. Konkret werden die Umlage von 0,24% auf 0,22% gesenkt und der Grundbeitrag für im Handelsregister eingetragene Unternehmen und Kleingewerbetreibende von 185 Euro auf 160 Euro reduziert.
Mit der Höhe ihrer Umlage liegt die IHK Potsdam deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, der 0,28 % beträgt. Von der Beitragssenkung profitieren rund 80 % der Unternehmen im IHK-Bezirk. Gegenwärtig hat die IHK Potsdam mehr als 59.000 Mitgliedsunternehmen.
IHK-Präsident Dr.-Ing. Victor Stimming würdigte darüber hinaus den Stand der eingetragenen betrieblichen Ausbildungsplätze in Westbrandenburg: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wurde ein Plus von durchschnittlich 14 % erreicht und damit erstmals die Dreitausender-Marke (3 115) überschritten. Mehr als 340 Unternehmen bilden erstmals aus.
IHK-Präsident Dr.-Ing. Victor Stimming überreichte Ministerpräsident Matthias Platzeck, der vor der IHK-Vollversammlung zu den "Perspektiven Brandenburgs in der neuen Legislaturperiode 2004 bis 2009" gesprochen hatte, eine Resolution (diese stellen wir am 25. morgens den Redaktionen zu). Darin fordert die Wirtschaft Westbrandenburgs, dass der Prozess der Deregulierungsmaßnahmen zur Chefsache erklärt und in enger Zusammenarbeit mir der Wirtschaft realisiert wird.









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Archiv-Bezeichnung (intern): 2004-12-IHK-Vollversammlung




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