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Das Wirtschafts- und Verbrauchermagazin
März 2004
Kastanienhilfe 2004
Mottenfieber oder ruhig Blut?
Mottenfieber oder ruhig Blut?
Es gab schon viel Wirbel in den Medien zu dem Befall der Kastanienbäume mit den Heeren von Miniermotten. Die Angst ging um, dass wir viele schöne Bäume bald verlieren könnten. Haben sie z.B. den Breitenbachplatz in Berlin im letzten Sommer gesehen? Ob da noch ein Baum überleben kann, so fragt man sich? -Aber wenn wir jetzt, 6 Monate danach die verantwortlichen Stellen fragen, was unternommen wurde, so schweigt man sich betreten aus. Wir sollten es regional hier besser machen. Die Kastanienhilfe 2004 kann starten, wenn Sie selbst auch etwas mithelfen wollen. Uns kann keine chemische Keule helfen, weil auch die Nachbarn das Gift einatmen müssten, - und kein Baum wird durch Gift wieder gesund. Wir haben Deutschland durchforstet nach guten Alternativen, hier ist eine gefunden worden: Es geht um ein Stärkungsmittel, das die Vitalität der Bäume steigert und was auch noch die Population der Miniermotte reguliert, dass heißt, sie wird wieder abnehmen, so dass die Bäume aufatmen und durch das Mittel besser versorgt sind mit den Lebensgrundlagen.
Dort, wo die Bürger fleißig auch das Laub abgesammelt und heiß vergoren haben, ist der Druck vorübergehend weg, weil weniger Motten da sind. Sie kommen aber wieder, wenn die Bäume so geschwächt bleiben. Jetzt gibt es ein Mittel - hergestellt aus der Asche dieser Insekten - welches bewirkt, dass die Motten keine Eier mehr auf die Blätter legen wollen. Die Substanz heißt "Salvacastan" und wird unter die Bäume gegossen, mit Lehmbrei an die Stämme gestrichen oder in hoch in die Baumkrone gesprüht. Das wichtigste ist, dass gleichzeitig förderliche Präparate und organische Dünger in das aufbereitete Sprühwasser eingerührt werden, die die Bäume wieder erfrischen, besser versorgen und die Vitalität aufbauen. Das "Salvacastan" ist von der Biologischen Bundesanstalt schon im Jahre 2000 als Baumstärkungsmittel anerkannt worden, aber bisher nur in Bayern verbreitet. Mit Hilfe der Wirtschaft unserer Region und Ihnen liebe Leserinnen und Leser, können wir das Mittel jetzt auch hierher holen und zum Wohle der weißen Rosskastanie einsetzen. Günstigste Einsatztermine sind Ende April, Mitte Juni und Anfang August, wenn die Motten aus den Puppen ausschlüpfen.
Die Behandlung der Bäume kann die untenstehende Fachfirma aus Kleinmachnow übernehmen. Was fehlt ist das Geld für die Beschaffung des Sprüh-Mittels. Hierzu werden in einer Gemeinschaftsaktion von "markt regional" und der Firma Dietrich Sponsoren und private Spender gesucht, die Kastanien in ihrem Umfeld auf diese Weise retten möchten. Je Baum werden ca. 100 Euro benötigt.
Wenn auch Sie bei dieser Aktion helfen möchten, bestätigen Sie uns dies unter dem Kennwort "Kastanienhilfe 2004" bis zum 10. April 2004 unter folgender Adresse: info-serv Werbeagentur, Brahmsstr. 1a, 14513 Teltow. Mit jedem Sponsor jeweils wird eine entsprechende Baumpartnerschaft vereinbart. Diese Aktion der Baumpartnerschaften wird in den folgenden Ausgaben von "markt regional" begleitet.
u.v.
mr Fachberater Firma Dietrich
"Garten & Leben" Kleinmachnow,
Tel. 033203/22303.







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Archiv-Bezeichnung (intern): 2004-03-Kastanie




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